Oryx
Elefanten am Wasserloch
Giraffe
Namibia

Faszinierende Tierwelt

Namibia bietet auf den ersten Blick eine eher lebensfeindliche Umgebung, doch die Pflanzen und Tiere haben sich an die besonderen Bedingungen angepasst. Der Spießbock (auch Gemsbock oder Oryx genannt), das Wappentier Namibias, ist ein Paradebeispiel für diese Anpassungsfähigkeit: Er kann gänzlich ohne freies Wasser auskommen und deckt seinen Flüssigkeitsbedarf allein aus der Nahrung; seine Körpertemperatur beträgt über 40 °C.

In der Wüste sind Trinkstellen rar, somit haben die Tiere zum Teil skurrile Methoden entwickelt, um an Wasser zu kommen. Dies wird bei einer geführten Tour „living desert“ deutlich. Wüstenelefanten haben besondere Fähigkeiten entwickelt, um unterirdische Wasseradern aufzuspüren.

Der Besuch des Etosha Nationalparks gehört mit zu den Highlights einer Namibiareise. Vor allem in den Trockenmonaten suchen große Tierherden die Wasserlöcher auf. Das Kommen und Gehen und Treiben der Tiere am Wasserloch läßt oft stundenlange Beobachtung zu. Trotzdem: es ist bei jeder Safari etwas Glück dabei, aber mit etwas Wissen über die Tierwelt kann man das Glück unterstützen.

Bedingt durch den kalten Benguelastrom ist das Küstengewässer sehr fischreich und das wiederum nutzen Seerobben, Pelikane, Pinguine und Delphine aus. Zur Beobachtung dieser Tiere eignet sich am besten ein Bootsausflug.