Namaqualand Welwitschia Euphorbia
Namibia

Pflanzenwelt Namibias

In Namibia finden wir 14 Vegetationszonen: Dornbuschsavannen, Wälder und unterschiedliche Arten von Wüsten und Halbwüsten,  wie z. B. die Sukkulenten-Karoo im Süden, die bis nach Südafrika (Namaqualand) reicht. Nach ausreichendem Regen verwandelt sich die Wüste im Frühjahr in ein Blütenmeer. Unter den 200 endemischen Pflanzen ist die Welwitschia Mirabilis besonders zu erwähnen, ein lebendes Fossil, das nur in der Namib vorkommt.

Der Köcherbaum, eine Aloenart, ist nur in der zentralen und südlichen Region des Landes zu finden und bezaubert vor allem im Abendlicht und zum Sonnenuntergang. Einige Pflanzen, die von den Buschmännern als Heilpflanze verwendet wurden, sind vor allem für die Pharmaindustrie von großem Interesse. In Namibia gibt es 120 Baumarten, die oft ein lebenswichtiger Nahrungsbestandteil vieler Wüstentiere sind, wie z. B. die nährstoffreichen Schoten des Kameldornbaumes oder der Schirmakazien.

Die Vegetation in Namibia ändert sich mit entsprechendem Niederschlag; am meisten Regen fällt im Norden und Nord-Osten des Landes (Ovambo Land und Caprivi Streifen) und nimmt Richtung Südwesten zunehmends ab.